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IPREG VERBESSERT PATIENTENVERSORGUNG MIT REHA-LEISTUNGEN

BDPK begrüßt Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Stärkung der Rehabilitation

Berlin – Heute hat das Bundeskabinett den Entwurf des Intensivpflege- und Rehabilitationsstärkungsgesetz (IPREG) beschlossen. Der BDPK begrüßt den Beschluss des Bundeskabinetts als einen wichtigen Schritt zur Sicherung einer leistungsfähigen und hochwertigen Versorgung der gesetzlich Krankenversicherten mit Leistungen der medizinischen Rehabilitation.
Wesentlicher Bestandteil des Gesetzgebungsverfahrens ist eine bedarfsgerechte und zügige Leistungsentscheidung der Krankenkassen bei der Genehmigung geriatrischer Rehabilitationsleistungen. Weiterhin soll der gemeinsame Bundesausschuss entscheiden, ob weitere Rehabilitationsleistungen im Anschluss an die Krankenhausbehandlung von diesem vereinfachten Zugangsverfahren profitieren sollen. BDPK-Präsidentin Dr. med. Katharina Nebel sieht in dem Gesetzentwurf ein wichtige Grundlage, um bürokratische und teilweise langwierige Genehmigungsverfahren der Krankenkassen abzukürzen. „Davon werden die Patienten aber auch die Mitarbeiter in den Arztpraxen und Krankenhäusern profitieren.“  
  
 

Diskussionsbedarf im Detail

 
Eine weitere wichtige Änderung betrifft die Abschaffung der sogenannten Grundlohnrate. Bislang durften die Preise für Rehabilitationsleistungen nur in dem Rahmen steigen, in dem die Beitragseinnahmen der gesetzlichen Krankenkassen gestiegen sind. Die Folge dieser Begrenzung ist, dass die in den vergangenen Jahren stark gestiegenen Gehälter für Pflegefachkräfte und Therapeuten nicht refinanziert werden konnten. Durch die Streichung der Grundlohnrate ist nun auch die Refinanzierung höherer Personalkosten in den Rehabilitationseinrichtungen möglich.  
  
„Auch wenn noch Diskussionsbedarf im Detail besteht, sehen die Mitglieder des BDPK in den Regelungen des IPREG eine wichtige gesundheitspolitische Entscheidung zur Verbesserung der Wettbewerbsbedingungen für Rehabilitationseinrichtungen um dringend benötigtes Fachpersonal“, sagte dazu Ellio Schneider, der Vorsitzender des BDPK-Fachausschusses Rehabilitation und Pflege heute in Berlin.  
  
Interessante Fakten und Forderungen zur medizinischen Rehabilitation finden Sie auf der Kampagnenwebsite www.rehamachtsbesser.de   
  
Ihr Ansprechpartner
Antonia von Randow, Pressesprecherin des Bundesverbandes Deutscher Privatkliniken e.V. 
Friedrichstraße 60, 10117 Berlin 
Tel.: 030 - 2 40 08 99 - 0; mailto: presse@bdpk.de 
www.bdpk.de  
  
Der Bundesverband Deutscher Privatkliniken e.V. (BDPK) vertritt seit über 70 Jahren die Interessen von mehr als 1.000 Krankenhäusern und Rehabilitationskliniken in privater Trägerschaft. Als deutschlandweit agierender Spitzenverband setzt er sich für eine qualitativ hochwertige, innovative und wirtschaftliche Patientenversorgung in Krankenhäusern und Rehabilitationskliniken ein.   
  
 
Pressemeldung vom 12. Februar 2020. 
Veröffentlicht am: 13.02.2020  /  News-Bereich: Aus unseren Kliniken
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