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WEG VON DER MASCHINE

Weaning – Atmen neu lernen

Wangen - Weaning bezeichnet die Entwöhnung von der maschinellen Atmungsunterstützung. Das Ziel der Entwöhnung ist ein Leben ohne Beatmung. Welche Weaningformen gibt es? Wann werden sie eingesetzt und worauf ist zu achten?
Weaning beschreibt die Phase, in der ein beatmeter Patient von der invasiven künstlichmaschinellen Atmungsunterstützung entwöhnt wird. Dabei korreliert Weaning mit der Beatmungsdauer des Patienten, d.h. je kürzerder Patient beatmet ist, desto schneller kann er geweant werden. Die Beatmungsentwöhnung wirdvon einem interdisziplinären Team meistens an zertizierten Weaning-Zentren durchgeführt.  
  
 
Weaning: einfach, schwer, prolongiert 
International sind drei Weaning-Gruppen definiert: 
  • Einfaches Weaning (Patienten werden beim ersten Versuch problemlos entwöhnt) 
  • Schwieriges Weaning (Patienten benötigen bis zu drei Spontan-Atemversuche und bis zu sieben Tage, nach einem erfolglosen Spontan-Atemversuch (SBT)) 
  • Prolongiertes Weaning (Patienten, die mehr als sieben Tage und mehr als drei Spontan-Atemversuche benötigen)
 
Grundsätzlich gilt
 
Eine kurze Beatmungsdauer und Entwöhnungszeit zeigt deutliche Vorteile im Outcome. Besteht die Indikation der Beatmung nicht in einer Störung der Lunge, sondern ist Folge einer Operation, dann kann davon ausgegangen werden, dass die Entwöhnung problemlos abläu‹ft. Eine Beatmung, die länger als eine Woche andauert, wird als Langzeitbeatmung bezeichnet. In diesem Fall benötigt es mehr Zeit, bis der Patient die Atemarbeit wieder vollständig übernehmen kann. Meist spielen verschiedene Faktoren eine Rolle, wie die muskuläre Schwäche der Atemmuskulatur oder eine CIP/CIM (Critical-IllnessPolyneuropathie).   
  
Das Beatmungsgerät unterstützt bzw. übernimmt die Atemarbeit. Dies kann durch Veränderung der Einstellung nach und nach reduziert werden. Der Patient übernimmt wieder zunehmend selbst die Atemarbeit. Generell ist es notwendig, die Sedierung zu verringern, damit der Patient aktiv am Weaningprozess mitwirken kann. Am Beginn des Weanings werden die entsprechenden Voraussetzungen überprü‹, die sogenannten „ready to wean Kriterien“. Der Patient sollte kreislaufstabil und schmerzfrei sein. Außerdem gehören stabile hämodynamische Verhältnisse, eine Kooperationsfähigkeit und eine Atemfrequenz von <35/min mit einem ausreichenden Atemvolumen dazu.  
  
Hier finden Sie den kompletten Artikel zum Download und Weiterlesen:
 

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Artikel zum Thema Weaning aus "Heilberufe", erschienen im Januar 2018, PDF-Version, ca. 300 KB  
  
  
 
Artikel aus: Heilberufe /Das Pflegemagazin 2018; 70(1) 
Veröffentlicht am: 06.08.2018  /  News-Bereich: Aus unseren Kliniken
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