Unsere Aufgaben
Individuelles Lernen in kleinen Gruppen
Wenn ein Kind oder ein Jugendlicher zur Rehabilitation in die Fachkliniken Wangen kommt, besucht es in der Regel bereits am Tag nach der Aufnahme die Heinrich-Brügger-Schule.
Der Unterricht ist Teil der Behandlung und wird gemeinsam von Fachkräften aus Schule, Medizin, Therapie und Sozialpädagogik gestaltet. Dabei geht es nicht nur um die Anzahl der Unterrichtsstunden. Viel wichtiger ist, dass die Schülerinnen und Schüler gut lernen können und sich besser im Schulalltag zurechtfinden. Ziel ist es, den Wiedereinstieg in die Heimatschule zu erleichtern und die Kinder bestmöglich zu unterstützen.
Wir unterrichten in den Bildungsgängen der Grundschule, Hauptschule, Realschule, Gymnasium, berufliche Schulen und Förderschule in einem inklusiven Setting den für die Patienten relevanten Schulstoff. Da unsere Klassen sehr klein sind, kann der Unterricht individuell auf jeden Schüler abgestimmt werden. So ist es zum einen möglich, den Anschluss an die Klasse zu Hause zu schaffen, zum anderen können persönliche Herausforderungen oder Lücken besser identifiziert und soweit wie möglich beseitigt werden.



Während ihres Aufenthaltes an der Heinrich-Brügger-Schule werden die Schüler sowohl im Grundschul- als auch im Sekundarbereich in altersheterogenen Lerngruppen unterrichtet.
Der Unterricht orientiert sich am Stoff der Heimatschule und findet in kleinen, altersgemischten Gruppen statt. So kann individuell auf jede Schülerin und jeden Schüler eingegangen werden, um den Anschluss an die Klasse zu sichern und Lernlücken zu schließen. Die Lehrkräfte stehen in engem Austausch mit der Heimatschule, sodass Inhalte abgestimmt und Klassenarbeiten möglichst zeitgleich oder zeitnah geschrieben werden können.
Am Ende des Aufenthalts erhält die Heimatschule einen Bericht über die behandelten Inhalte sowie das Lern- und Leistungsverhalten.
Videos zu Reha und Schule
Immer traurig in Schule – Familie – Freizeit?
Depressionen erkennen und mit Reha Hilfe geben
Im Rahmen der Vortragsreihe „Mittwochs bei den Waldburg-Zeil Kliniken“ sprechen Dr. Nora Volmer-Berthele, Chefärztin der Rehabilitationsklinik für
Kinder und Jugendliche der Fachkliniken Wangen, und Stephan Prändl, Leiter der Heinrich-Brügger-Schule, Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum der Fachkliniken Wangen, woran es liegt, wenn Kinder immer trauriger werden.
190 000 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 14 Jahren haben schon einmal die Diagnose Depression erhalten. Rund ein Prozent der Kinder zeigen bereits im Vorschulalter depressive Symptome, zwei Prozent sind es in der Grundschule. Zwischen dem 12. und 17. Lebensjahr steigt die Häufigkeit auf bis zu 13 Prozent aller deutschen Jugendlichen an.
Dr. Nora Volmer-Berthele und Stephan Prändl werden erläutern, woran Betroffene und Angehörige eine Depression erkennen, welche Behandlungsmöglichkeiten es ambulant, teil-stationär und mit Reha gibt. Denn den kleineren und größeren Patienten kann inzwischen gut geholfen werden!
Medizinische Reha bei Kindern und Jugendlichen
Im Rahmen der Vortragsreihe „Mittwochs bei den Waldburg-Zeil Kliniken“ informierte Dr. Nora Volmer-Berthele, Chefärztin der Rehabilitationsklinik für Kinder und Jugendliche der Fachkliniken Wangen zum Thema “Reha bei Kindern und Jugendlichen mit kinder- und jugendpsychiatrischen / psychosomatischen Krankheitsbildern: Was soll das? Wer zahlt das? Wie geht das?“.