Der Besuch wurde von Adrian Müllerschön initiiert, einem ehemaligen Schüler des IfSB, der vor einigen Jahren seine Ausbildung zum Altenpfleger dort absolvierte und nun seit drei Jahren in der Rehaklinik tätig ist. Die Schüler zeigten großes Interesse an seinem Werdegang – angefangen von seiner Tätigkeit im Altenheim bis hin zu seiner aktuellen Position in der Patientenaufnahme und Diagnostik in der neurologischen Abteilung der Rehaklinik.
„Die Pflege in der Rehaklinik Bad Wurzach ist aufgrund ihrer drei Indikationen äußerst vielseitig. Die aktivierende Pflege, die darauf abzielt, die Selbstständigkeit der Patienten zu fördern, steht dabei im Mittelpunkt“, weiß Müllerschön. Seine Erfahrungen in der neurologischen Abteilung hätten ihn motiviert, seine berufliche Laufbahn weiterzuverfolgen: Er entschloss sich im vergangenen Jahr, ein berufsbegleitendes Studium zum Physician Assistant zu beginnen. Die Rehaklinik Bad Wurzach unterstützt ihn als Arbeitgeber dabei.
Dieses neuere Berufsbild hat in den letzten Jahren in Deutschland zunehmend an Bedeutung gewonnen. Während es im angelsächsischen Raum bereits weit verbreitet ist, wird die Rolle des ärztlichen Assistenten, der in enger Abstimmung mit Ärzten spezielle medizinische Aufgaben übernimmt, immer wichtiger. – Insbesondere im Hinblick auf den Ärztemangel in Kliniken und Arztpraxen.
Während eines gemeinsamen Rundgangs durch das Haus hatten die Schüler die Gelegenheit, sich einen lebendigen Eindruck von der Arbeit in einer Rehaklinik zu verschaffen. In einer abschließenden Fragerunde wurden allgemeine Fragen geklärt.
Pflegedienstleiterin Karin Amann betont die Bedeutung der Kooperation zwischen dem Institut und der Rehaklinik: „Die Zusammenarbeit ist äußerst wertvoll. Bereits einige Schüler der Klasse haben Praktika in der Rehaklinik geplant, und es gab weitere Anfragen. Wir haben vor allem in den pflegeintensiven Bereichen Neurologie und Geriatrie einen konstanten Bedarf an Fachkräften. Umso erfreulicher ist das große Interesse der Schüler.“








