Mit mehr als 3500 Messungen pro Jahr zur Diagnostik und Therapie von Schlafstörungen und einer Warteliste von über sechs Monaten zählt das Schlaflabor zu den stark nachgefragten medizinischen Angeboten der Klinik. Um dieser Entwicklung gerecht zu werden, investierten die Fachkliniken Wangen rund 70.000 Euro in den Ausbau. Neben baulichen Anpassungen wurden auch neue mobile Polysomnographiegeräte (Schlafmessgeräte) angeschafft, die eine flexiblere Behandlung der Patienten ermöglichen.
Auch technologisch geht das Schlaflabor neue Wege: Bei der Auswertung der Messdaten kommt inzwischen Künstliche Intelligenz (KI) zum Einsatz. Sie ermöglicht eine schnellere Auswertung der Messdaten und unterstützt das medizinische Fachpersonal bei der Analyse von Schlafstadien und möglichen Atemstörungen.
Dr. Bettina Müller, leitende Oberärztin, erklärt: „Uns ist die individuelle Betreuung unserer Patienten mit ihren unterschiedlichen schlafbezogenen Problemen besonders wichtig. Wir möchten, dass sie wieder erholsam schlafen können. Durch gezielte Information und Schulung fördern wir das Verständnis für die Entstehung und Behandlung schlafbezogener Atemstörungen, steigern die Therapietreue und minimieren mögliche Anwendungsprobleme.“
Mit der Erweiterung und dem Einsatz moderner Technik wollen die Fachkliniken Wangen die Versorgung von Menschen mit Schlafstörungen weiter verbessern und dem anhaltend hohen Bedarf in der Region begegnen.
Quelle: Pressemitteilung Fachkliniken Wangen vom 27.03.2026
Foto von Manuela Hofer: von links nach rechts: Lucas Schliz MScN (Pflegebereichsleitung); Dr. Franziska Keller (Oberärztin); Dr. Bettina Müller (leitende Oberärztin); Jürgen Mayer (technische Leitung)


