Die Palliativeinheit, seit März 2025 in Betrieb, bietet acht Betten und begleitet schwerstkranke Menschen. Ziel ist es, Beschwerden zu lindern und die Lebensqualität bestmöglich zu erhalten. Neben medizinischer Versorgung spielen dabei auch menschliche Nähe und persönliche Zuwendung eine wichtige Rolle.
Alle Firmgruppen der Pfarreiengemeinschaft Heimenkirch, Opfenbach, Maria-Thann und Wohmbrechts engagieren sich in sozialen Projekten zur Vorbereitung auf die Firmung im Oktober 2026.
Eva-Maria Heinz, tätig auf der Palliativeinheit, initiierte das Projekt. Sie gab den Firmlingen Einblicke in die Palliativversorgung und zeigte ihnen, welchen Beitrag persönliche Zuwendung zum Wohlbefinden schwerstkranker Menschen leisten kann.
Sorgfältig nähten die Jugendlichen Kissenbezüge für Rapskernkissen, die auf der Palliativeinheit erwärmt werden und den Patientinnen und Patienten Wärme und Geborgenheit spenden. Zudem bemalten sie Hoffnungssteine, die Trost und Kraft schenken sollen.
Unterstützt wurden die Jugendlichen von Müttern und Großmüttern, die ihre Näherfahrung einbrachten. Stoffe wurden großzügig gespendet, teils vom Förderverein der palliativmedizinischen Versorgung Westallgäu.
Ein besonderer Dank gilt Eva-Maria Heinz für die Organisation und Begleitung des Projekts sowie allen Firmlingen, Müttern, Großmüttern und Angehörigen, die zum Gelingen der Aktion beigetragen haben. Ihr gemeinsamer Einsatz steht für gelebte Mitmenschlichkeit und Solidarität.
Quelle: Pressemitteilungen Fachkliniken Wangen, vom 02.09.2026


