Waldburg-Zeil Kliniken
Zeit für Patienten. Perspektiven im Job. Weiter denken.
 
 
 
 

WAS UNSERE MITARBEITER ÜBER UNS DENKEN

Flexibel, mitarbeiterorientiert, verlässlich

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erzählen über ihren Arbeitgeber - die Waldburg-Zeil Kliniken.  
 

Pflege ist Beziehungsarbeit

 
Brigitte Werk arbeitet seit 41 Jahren in der Klinik Alpenblick, einer Fachklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie in der Pflege. Heidi Müller-Plazonic hat 1979 dort begonnen zu arbeiten. Beide entdeckten nach der Ausbildung in Akutkrankenhäusern Psychosomatik als ein spannendes Aufgabengebiet. Im Mittelpunkt steht für beide die Beziehungsarbeit mit dem Patienten – auch wenn dieser in der Verwaltungssprache Rehabilitand heißt. Dazu gehören Zeit für intensive Gespräche, Entlastung und Alltagsbegleitung. Das Pflegeteam ist die zweitgrößte Berufsgruppe in der Klinik Alpenblick. Viele Kolleginnen und Kollegen bringen Jahrzehnte Erfahrung in das besonders kollegiale Miteinander ein. Jeder kann sich auf den andern verlassen, gerade in fachlich komplexen Situationen.   
  
Die Bilanz nach so vielen Jahren Waldburg-Zeil Kliniken und Gesundheitswesen: stets flexible Arbeitszeiten, sieben Chefärzte, wachsende Organisations- und Verwaltungsaufgaben und ein Beruf, der trotz sich ändernder Rahmenbedingungen ausgesprochen erfüllend ist.   
  
 

Arbeiten in der Reha hat eine ganz besondere Dimension, nämlich Zeit

 
Nach dem Abitur am Ravensburger Albert-Einstein-Gymnasium ging es zunächst nach Budapest und Dresden zum Studium. Beruflich zog Fabian dann zusammen mit ihrem Mann in dessen Heimat, das Rheinland, weil sich für beide Ärzte fachlich dort passende Möglichkeiten boten. „Erst, als unser Sohn zur Welt kam, war uns mehr Grün wichtig“, so Fabian. Das gab es in Köln nicht“, Nach einem ausgedehnten Sommerurlaub bei Julia Fabians Eltern und vielen Ausflügen an den Bodensee, mit dem Komfort der Großeltern als Babysitter, erschien den beiden Medizinern der Südwesten gar nicht mehr so unwahrscheinlich als Wohnort. „Natürlich hatte mein Mann Bedenken, denn die schwäbische Mentalität gilt nicht als so offen wie die rheinländische“, verrät Fabian. Nachdem er nicht nur schnell eine passende Stelle fand und viele nette, aufgeschlossene Kollegen und Patienten kennenlernen konnte, fiel ihm der Wechsel von der Rheinländischen Frohnatur zur Schwäbischen Mentalität nicht mehr schwer.   
  
Auch beruflich ist sie zufrieden. „Als Kinderärztin habe ich an den Fachkliniken Wangen meine Weiterbildung zur Kinderallergologin abschließen können. Außerdem behandeln wir hier viele Kinder mit psychosomatischen Beschwerden. Da habe ich eine Menge dazu gelernt. Gerade bei Kindern spielt das ja eine große Rolle und hier kann ich beide Fachgebiete vereinen. Was mir besonders gefällt, ist die Zusammenarbeit mit den Pädagogen, Psychotherapeuten, Logopäden und Ergotherapeuten. Unsere Patienten sind etwa vier Wochen bei uns. Da kann ich viel bewegen!“ Gut, dass ihre kleinen Patienten nicht nur Ärzte sähen, sondern zudem auf ganz unterschiedliche Therapeuten treffen. Außerdem: „Meine Arbeitszeiten in der Reha passen außerdem gut zu den Öffnungszeiten der Kita.“ Begeistert ist Fabian auch von den Freizeitmöglichkeiten. Hier muss man gar nicht erst die Fahrräder aufs Auto laden, sondern fährt einfach los. „Und die Loipe geht an der Haustüre vorbei“, freut sich die Ärztin. „Da drehe ich auch nach der Arbeit schnell noch mal eine Runde.“  
  
 

Die Heimat Oberschwaben mit der Familie entdecken

 
Oberschwaben ist für Dynybil und Fabian die richtige Entscheidung gewesen. Städte und Gemeinden bieten genau das richtige Umfeld für ihre Familien und passende Arbeitsstellen für den Partner. Für Mediziner offeriert das Arbeiten in der Reha eine ganz besondere Dimension, nämlich Zeit. Nirgends sehen sie ihre Patienten über einen so langen Zeitraum. Hier in der Reha können die Ärzte den Körper und die Seele im Blick behalten. So haben sie die Möglichkeit, Menschen nicht nur mit einer schnellen OP zu helfen, sondern langfristig die richtigen Weichen in deren Leben zu stellen. In diesen Jahren des Umherziehens und Pendelns ereilte ihn 2013 der Ruf nach Bad Saulgau. „Schon bei den ersten Gesprächen hatte ich das Gefühl, ich gehöre hier her, denn ich bin tatsächlich schwäbischer als mancher Schwabe.“ Und als der Heimkehrer in Ravensburg herumschlenderte, hatte er das Gefühl wirklich nach Hause zurückzukehren. „Mein Sohn kam vor ein paar Jahren im selben Krankenhaus im Ravensburg zur Welt wie ich. Meine Kinder gehen in der Straße, in der ich früher gewohnt habe, in den Kindergarten. Da schließt sich ein Kreis“. Es gibt Fotos aus seinem Kinderfotoalbum mit ihm im Kinderwagen auf dem Marienplatz. Und nun läuft Dynybil mit seinen Kindern eben da vorbei, die Fotos werden gewissermaßen lebendig. Das sei wirklich Heimat, sagt Dynybil, diese tiefe Verbundenheit mit einer Landschaft, einer Stadt, einem Menschenschlag.   
  
 

Als Zugereister angekommen sein

 
Die im Vergleich zum Krankenhaus geregelten Arbeitszeiten und überwiegend freie Wochenenden lassen außerdem Raum für ein erfülltes Privatleben oder gezielten Fortbildungen wie kürzlich die zur Yogalehrerin. Die Dienste sind übersichtlich, die Möglichkeiten, Teilzeit zu arbeiten vielfältig. So lässt sich die Balance zwischen fachlichen Herausforderungen und privaten Interessen gut austarieren.  
  
Das empfindet auch Kinderarzt Dr. Philip Utz so. Der gebürtige Bühler studierte Medizin in Hannover. Dort sammelte er erste Berufserfahrungen und lernte seine Frau kennen. Nun lebt das Paar seit mehr als zwei Jahren im Schussental. Hat er den Wechsel auf die Station 4, die Klinik für pädiatrische Pneumologie und Allergologie an den Fachkliniken Wangen, bereut? „Ausschlaggebend für meinen Wechsel nach Wangen waren die fachlichen Möglichkeiten, meinen Schwerpunkt auf Lungenerkrankungen bei Kindern und Jugendlichen zu setzen. Das hat sich für mich absolut erfüllt. Wie schön es hier ist, haben meine Frau und ich erst später herausgefunden“, so der Pädiater. Mit inzwischen zwei Kindern fühlen sich die „Zugereisten“ im Allgäu und am Bodensee immer noch ein bisschen wie Urlauber, wenn sie an den Wochenenden auf Ausflügen unterwegs sind. Die Wege sind kurz, am Wohnort in Ravensburg wie auch am Arbeitsort in Wangen ist alles für die nächsten Jahre vorhanden: Kindergarten, Schule… Noch braucht er keinen Skilift in der Stadt – wie es in Wangen oder Isny einen gibt - oder die Wintersportgebiete, in denen die Liftkarte am Nachmittag nur fünf Euro kostet. Aber das kann ja noch kommen! „Für uns passt das Paket mit der Region“, sagt Utz.  
  
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Erfüllte Arbeit mit neurologischen Patienten

 
„Der Beruf des Arztes hat mich bereits ein Leben lang fasziniert. Es ist ein erfüllendes Gefühl und ein Privileg für mich durch meine Arbeitskraft und meine Energie kranken Menschen zu helfen und die Lebensqualität von Patienten nachhaltig zu verbessern. 
Die Arbeit in der neurologischen Abteilung der Fachkliniken Wangen bereitet mir große Freude. Ich habe hier die Möglichkeit in einem sehr guten, multiprofessionellen Team zu arbeiten und als Arzt die Abläufe zu koordinieren. Gerade diese interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Berufsgruppen innerhalb der Abteilung sorgt für ein abwechslungsreiches, spannendes und lehrreiches Arbeiten zugleich.“  
  
Assistenzarzt in der Klinik für Neurologie   
  
 

Viel Abwechslung und Mitgestaltungsmöglichkeit

 
"Für mich ist es sehr interessant, in einem interdisziplinären Team zu arbeiten, da die Arbeit mit Kindern und Eltern sehr abwechslungsreich und kurzweilig ist. Ich arbeite in einem tollen Team und gemeinsam meistern wir immer wieder neue Herausforderungen. Die organisatorischen Abläufe mitzugestalten, macht mir Spaß."  
  
Karin Wiest-Mayer, Gruppenleiterin im Kind/Mutter-Vater-Bereich Kinderrehabilitation 
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